|
MOUNTAINBIKES
Liebe Kunden, Sie finden hier die Montageanleitung
zunächst in Deutsch, danach in Englisch. In der englischen Anleitung ist auch
eine ausführliche Bebilderung enthalten.
Sicherheit
Ihr
Fahrrad ist nach dem britischen Standard 6102 Absatz 1 konstruiert. Der
Standard beinhaltet
alle Punkte der Sicherheit für Fahrräder die auf der Straße und auf Radwegen
benutzt werden. Ihr Fahrrad ist nur sicher, wenn es geschmiert, überprüft und richtig
justiert ist. Das Fahrrad ist nicht für den Wettkampf, für Stunts, Trickfahrten und Fahren im
Gelände konstruiert worden, sondern nur für das normale Fahrradfahren. Wird das Rad durch Stunts, Trickfahrten,
Wettkampf oder
Geländefahrten beschädigt, so erlischt die Garantie.
Fahrrad-Sicherheitstips
Alle paar Wochen muss ein Check am Fahrrad durchgeführt werden. Hier ein
paar Punkte.
- Die Laufräder müssen fest
in Rahmen und Gabel sitzen.
- Die Nabenlager müssen
korrekt eingestellt sein, so wird ein seitliches Spiel vermieden.
- Die Bremsen müssen 100%ig
funktionieren.
- Der Steuersatz darf kein
Spiel haben. Einfach die Vorderradbremse ziehen und das Fahrrad vor und
zurück bewegen. Man spürt das Spiel am Lenkergriff.
- Die Reifen dürfen nicht
beschädigt sein und müssen auch den richtigen Luftdruck aufweisen. Die Bar/psi Angabe
findet man auf der Reifenflanke.
- Die Schaltung muss richtig
justiert sein.
- Pedale und Tretkurbeln
müssen richtig festgezogen sein.
- Alle Muttern und Schrauben
müssen festgezogen sein (Die Drehmomentangaben finden Sie in der
Bedienungsanleitung unter "Drehmomentangaben").
- Ihre Sitzposition muss
komfortabel sein.
- Wenn Sie das erste Mal
fahren, dann betätigen Sie die Bremse nur vorsichtig, um ein Gefühl für
die Bremskraft zu bekommen.
-
Es liegt in
Ihrer Verantwortung, dass das Fahrrad sicher und
fahrbereit montiert ist.
Hinweise zur Fahrsicherheit
- Tragen Sie immer einen
Fahrradhelm.
- Wählen Sie immer einen
Gang, bei dem Sie nicht mehr als siebzig Pedalumdrehungen/min machen
(Achten Sie dabei auf Ihren Puls).
- 3.
- Tragen Sie nur Kleidung,
die nicht in die Laufräder und Kettenblätter geraten kann.
- Fahren Sie immer zu
Ihrer eigenen Sicherheit weit vorausschauend.
- 6.Halten Sie sich immer an
die Verkehrsregeln.
- Benutzen Sie immer den
Radweg, wenn er vorhanden ist.
- Bevor Sie abbiegen wollen,
schauen Sie erst nach hinten über die Schulter um den Verkehr im Blick
zu haben und geben sie immer ein Handzeichen.
- Geben Sie immer klare
Handsignale, damit andere Verkehrsteilnehmer über Ihr Vorhaben
informiert sind.
- Achten Sie immer auf sich
öffnende Autotüren von geparkten Fahrzeugen und auf Fahrzeuge,
die plötzlich auf Ihren Weg einscheren.
- Achten Sie immer auf
Schlaglöcher, Wasserrinnen und Straßenbahnschienen.
- Niemals eine zweite
Person auf dem Fahrrad mitnehmen.
- Halten Sie sich
niemals an einem stehenden oder fahrenden Fahrzeug fest und lassen
sich ziehen.
- Fahren Sie niemals
nebeneinander, immer hintereinander.
- Fahren Sie niemals zu nah
auf andere Fahrzeuge (auch Fahrräder) auf.
- Hängen Sie nie Taschen oder
ähnliches an den Lenker. Es beeinträchtigt Ihre Sicherheit.
-
Fahrhinweise
Bei Regen und Schnee gilt es, vorsichtig zu fahren. Wenn die Felge
nass ist, bildet sich beim Bremsen ein Schmierfilm, so dass der Bremsweg
und die Bremskraft sich
verdoppeln
können. Auch wird die Haftung zwischen Reifen und Fahrbahnuntergrund
geringer. Achten Sie
darauf, dass Ihr Fahrrad zum Fahren im Dunkeln mit einem
Frontreflektor (weiß), Heckreflektor ( rot), mit Speichenreflektoren
(gelb), Pedalreflektoren (gelb) und einer Beleuchtungsanlage
(Scheinwerfer, Rücklicht, Dynamo) ausgestattet ist.
Reinigen
Damit Ihr Fahrrad einwandfrei funktioniert, dürfen bewegliche Teile nicht
verschmutzt sein. Benutzen Sie
zum Säubern der Alu-, Chrom- und lackierten Teile Spezialreiniger aus dem Fachhandel. Nach dem Reinigen müssen die Chromteile eingeölt
werden. Dies geschieht am Besten mit einem ölbeträufelten Tuch. Um den
Zahnkranz, Umwerfer, die Kette, die Kettenblätter und das Schaltwerk zu
reinigen, benutzen Sie einfach eine alte Zahnbürste.
Fetten und Ölen
Achten Sie darauf, dass das Fahrrad immer gut
geölt und gefettet ist. Das Fetten von Kugellagern erfordert
Spezialwerkzeug und Fachkenntnisse. Daher ist eine Wartung durch einen
Fachhändler hier besser. Die Kugellager sollten einmal im Jahr gefettet werden.
Achtung: Verwenden sie nur Fette
und Öle, die nicht verharzen und keinen Schmutz, Sand und Staub halten. Nehmen
Sie z.B. Silikonfett und -öl.
Warnung: Es darf kein Öl oder Fett
auf die Felgen, Bremsbeläge und Reifen gelangen.
Kettenpflege
Chain Adjustment
Ihre
Kette muss immer geölt sein. Wenn die Kette nicht
gleichmäßig läuft, so kann sie ein steifes Kettenglied
haben. Nehmen Sie die Kette in die Hände, so dass das
Kettenglied sich in der Mitte zwischen Ihren Händen befindet.
Bewegen Sie jetzt die Kette gegen die Rollrichtung hin und her, damit
sich das Kettenglied wieder löst.
Fahrradschutz und -sicherheit
Cycle Security
Achtung: Lassen Sie Ihr Fahrrad nicht unbeaufsichtigt
und ungesichert stehen. Jedes Jahr werden tausende Fahrräder gestohlen,
von denen der größte Teil nie wieder gefunden wird.
Benutzen sie ein starkes Schloss, z.B. eine schwere Eisenkette oder
ein Bügelschloss, und sichern Sie das Rad immer an einem festen Objekt (Baum,
Pfeiler, Fahrradständer, etc.). Nehmen Sie alle schnell abnehmbaren
Teile (Sattel mit Sattelstütze, Tacho, etc.) vom Rad, ziehen Sie das
Schloss durch den Rahmen, das Vorder- und Hinterrad.
Jedes Fahrrad hat eine individuelle Rahmennummer. Sie ist an mehreren
Punkten am Rahmen zu finden: Unter dem Tretlager, am Sattelrohr,
Steuerrohr oder Hinterbaustrebe.
Ein Fahrrad kann man auch bei der Polizei registrieren lassen.
Drehmomentangaben
Recommended Torque Measurements
1
Sattelstützenklemmschraube (Seat
Pin)
17 Nm
2
Sattelklemmschraube (Saddle Clamp
Bolt)
20 Nm
3
Umwerfer Zugklemmschraube (Front Derailleur Cable Fixing
Bolt)
5 - 7 Nm
4
Umwerfer Rahmenklemmschraube (Front Derailleur Clamp
Bolt)
5 - 7 Nm
5
Vorbauschraube (Stem Expander
Bolt)
20 Nm
6
Lenkerklemmschraube (Stem Binder
Bolt)
25 Nm
7
Reflektorschraube (Front and Rear Rear
Mounting Bracket)
3
Nm
8 Bremse Innenzugklemmschraube Front and Rear Brake Cable
Fixing Bolt) 6 - 8 Nm
9 Cantileversockelschraube (Front and Rear Brake Fixing
bolt) 5
- 7 Nm
10 Radmutter
oder Schnellspanner (Front Axle Nut/QR
Axle)
30 Nm/5 Nm
11
Pedale(Pedal)
40 Nm
12 Tretlagerschrauben (Front Chainwheel Fixing Bolt)
35-50Nm
13
Schaltwerk Zugklemmschraube (Rear Derailleur Cable Fixing
Bolt)
5 - 7 Nm
14
Schaltwerk Rahmenschraube (Rear derailleur Fixing Bolt)
8 - 10 Nm
15
Radmutter/Schnellspanner (Rear Axle Nut/QR
Axle)
30 Nm/5 Nm
Den richtigen Drehmoment kann man nur mit einem Drehmomentschlüssel feststellen !!
Sattelmontage und -einstellung
Saddle
Der Sattel muss sicher und komfortabel montiert sein. Die richtige
Sattelhöhe ergibt sich, wenn Ihr Bein leicht geknickt und der Fuß mit
der Ferse auf dem Pedal, in der untersten Stellung ist. Das Bein darf
nicht durchgestreckt sein. Der Sattel darf nicht im Schritt drücken, verstellen
Sie den Sattel so, daß keine Schmerzen auftreten.
Es
gibt zwei Sattelbefestigungen:
Sattelkloben:
Hier wird der Sattel mit einer 13 mm Mutter geklemmt. Zum Verstellen des
Sattels einfach die Mutter lösen und den Sattel in die richtige Position
bringen. Jetzt wird die Mutter mit einem Drehmoment von 20 Nm festgezogen.
Patentkopf:
Hier wird der Sattel mit einer 6 mm Inbusschraube geklemmt. Zum Verstellen des
Sattels einfach die Schraube lösen und den Sattel in die richtige Position
bringen. Bei dieser Klemmung ist ein Feinjustieren möglich. Jetzt ziehen Sie
die Schraube mit einem Drehmoment von 20 Nm wieder fest.
Auf
der Sattelstütze ist eine Markierung in das Material eingearbeitet. Sie zeigt
den max. Auszug der Sattelstütze aus dem Rahmen. Es muss mindestens immer ein
Drittel der Sattelstütze im Rahmen bleiben, da sie sonst abbricht oder
verbiegt, was schwere Verletzungen verursachen kann.
Lenker- und Vorbaumontage
Handle Assembly (Handlebars and Stem)
Es gibt zwei Vorbauvarianten:
Mit Konus: Der Vorbau wird durch eine Schraube mit 20Nm Drehmoment im
Gabelschaft geklemmt. Auf dem Vorbauschaft ist eine Markierung in das Material
eingearbeitet. Sie zeigt den max. Auszug des Vorbaus aus der Gabel an. Wird
diese Markierung überschritten, so kann es zum Bruch des Vorbaus kommen, was
große Verletzungen verursachen kann.
Ahead: Hier wird der Vorbau mit ein oder zwei seitlichen Schrauben (Clamp Bolts) auf dem Gabelschaft
geklemmt. Der Ahead-Vorbau ist nicht in der Höhe verstellbar. Er kann
gegen einen anderen, der steiler, länger oder kürzer ist, ausgetauscht werden. Mit
der Schraube in der Mitte der Ahead-Kappe wird vorher der Steuersatz
eingestellt. Richten Sie den Vorbau nach dem Vorderrad aus. Dann ziehen Sie die
seitlichen Schrauben (Clamp Bolts) fest.
Lenkereinstellung: Der Lenker muss, wenn Sie von vorne auf das Rad
schauen waagerecht montiert sein. Falls nicht, lösen Sie die
Klemmschraube am Vorbau und drehen den Lenker in die richtige Position. Die
Klemmschraube jetzt wieder festziehen. Die Bremshebel müssen in einer Flucht
mit den Armen und Händen montiert sein, d.h. wenn Sie auf dem Fahrrad
sitzen, dürfen Ihre Hände nicht abgeknickt auf dem Lenkergriff aufliegen. Sonst
schlafen beim Fahren die Hände ein oder beginnen zu schmerzen.
Rahmen und Gabeln
Frame and Forks
Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel in der Rahmen- und
Gabelkonstruktion getan. Nach wie vor ist aber der Diamantrahmen populär.
Mittlerweile wird er auch mit Federgabeln angeboten. Die Federgabeln (Standard
Mounting) sind, außer Doppelbrückengabeln(Triple Mount), ganz normal wie
eine starre Gabel montiert. Die Doppelbrückengabel basiert auf Motorradgabeln.
Durch die zwei Brücken sind sie viel verwindungssteifer als normale
Federgabeln. Die Doppelbrückenfedergabeln haben auch ein größeres
Einsatzgebiet, z.B. Downhill- und Freeridebikes .
Vollgefederte
Rahmen ("Fully") haben zum größten Teil einen Y-rahmen, der
hinten eine Federung besitz und vorne immer mit einer Federgabel ausgestattet
ist. Es gibt auch ungefederte Y-rahmen. Sie basieren auf den Geometrien der
vollgefederten Rahmen.
Rahmen: Der vollgefederte Rahmen hat ein Schwingenlager,
achten Sie darauf, daß die Lagerschrauben immer fest sind. Das Lager muss
immer bei Inspektionen von Ihrem Händler überprüft werden.
Der
Hinterbaudämpfer ist einer hohen Belastung ausgesetzt, deshalb muss er auf
das Fahrergewicht eingestellt werden. Die Spannmutter kann 25 - 28 mm verstellt
werden. Spannen Sie die Feder so weit vor, dass die Kolbenstange nur
noch zwei Drittel aus dem Dämpfer schaut. Drehen Sie die Spannmutter immer
3 - 4 Umdrehungen und setzen sich dann wieder auf das Rad. Wiederholen Sie
diesen Vorgang bis der Dämpfer eingestellt ist. Wenn Ihnen
die persönliche Dämpfereinstellung zu weich ist, so spannen Sie die Feder
noch mehr. Ist sie zu hart, dann lösen sie die Feder wieder ein paar
Umdrehungen.
Gabeln: Nicht alle Federgabeln lassen sich auf Ihr
Fahrergewicht einstellen, die Faltenbälge und Dichtungen dürfen nicht
beschädigt sein, da dies die Lebenszeit der Gabel sehr verkürzt. Halten
Sie die Gummiteile immer sauber. Die Faltenbälge und Dichtungen müssen
immer ein bisschen geölt sein, einfach mit einem ölbeträufelten Tuch
die Gabelrohre einölen.
Steuersatz
Headset(Steering) Bearings
Standard: Um den Steuersatz einzustellen, benötigen Sie zwei Gabelschlüssel
mit einer Schlüsselweite von je 32 oder 36 mm: Einen, um die Kontermutter zu
lösen und den anderen für die Lagerschale. Legen Sie die Schlüssel auf die
Kontermutter und Lagerschale, die Teile sind gegeneinander gekontert. Lösen Sie
die Kontermutter und drehen sie 2 - 3 Umdrehungen gegen den
Uhrzeigersinn. Ziehen Sie jetzt an der Vorderradbremse und wackeln Sie das
Fahrrad vor und zurück. Wenn jetzt die Gabel knackende Geräusche macht, so
drehen Sie die Lagerschale im Uhrzeigersinn nach rechts bis die Geräusche
weniger werden. Halten Sie die Lagerschale mit dem Schlüssel und drehen die
Kontermutter wieder fest. Ziehen Sie jetzt wieder an der Vorderradbremse und
prüfen Sie noch einmal, ob die Geräusche weg sind. Heben Sie das Fahrrad vorne
an und bewegen Sie den Lenker hin und her. Das Lager darf nicht knacken,
kratzen und hacken. Fertig !!
A-Head-Set: Um den Steuersatz einzustellen muss der Vorbau gelöst werden. Die
ein oder zwei seitlichen Schrauben lösen. Jetzt die Inbus- oder
Sechskantschraube auf der Kappe einen passenden Schlüssel stecken oder legen,
die Vorderradbremse ziehen und das Fahrrad vor und zurück wackeln. Dabei die
Schraube im Uhrzeigersinn drehen bis die knackenden Geräusche und das
Lagerspiel weg sind. Jetzt den Vorbau wieder zum Vorderrad ausrichten und die
ein oder zwei seitlichen Schrauben festziehen. Nochmal die Vorderradbremse ziehen
und wackeln, kein Geräusch, fertig !!!
Pedale
Pedals
Überprüfen Sie regelmäßig den festen Sitz der Pedale in den Tretkurbeln. Eine
Abbildung finden Sie auch im Kapitel "Pedals". Achten Sie darauf, daß
das rechte Pedal (mit einem "R" auf der Achse bezeichnet) in die
rechte Tretkurbel im Uhrzeigersinn nach rechts reingedreht wird. Das linke
Pedal wird demnach in die linke Tretkurbel geschraubt, aber gegen den Uhrzeigersinn. Es hat ein
Linksgewinde. Die Pedale werden mit einem Drehmoment von 30 Nm angezogen.
Laufräder
Wheels
Sicher fahren setzt auch voraus das die Reifen nicht beschädigt sind. Überprüfen
Sie die Reifen regelmäßig, nicht nur die Lauffläche, sondern auch die
Reifenflanke. Der Reifenluftdruck muss wöchentlich geprüft werden. Druckangaben
finden Sie auf der Flanke. Die Reifen dürfen nicht härter als angegeben
aufgepumpt werden. Verwenden Sie immer eine Pumpe mit Manometer oder einem
separatem Luftdruckmesser.
Vorderradaus- und -einbau
Front Wheel Removal
Vorderrad: Hängen Sie das gebogene Alurohr aus dem Metallbügel der Bremse
aus und öffnen Sie die Bremse, damit der Reifen hindurch passt. Lösen Sie
die beiden Achsmuttern soweit bis das Rad aus der Gabel fällt. Hat das
Vorderrad einen Schnellspanner, so öffnen Sie den Hebel bis "Open"
auf der Innenseite lesbar erscheint. Jetzt wird die Mutter auf der anderen
Seite 3 - 4 Umdrehungen gelöst, das Vorderrad fällt jetzt aus der Gabel.
Setzen
Sie die Achse in die Ausfallenden der Gabel, der Schnellspanner muss auf der
linken Seite in Fahrtrichtung sein. Halten Sie den Hebel fest und drehen Sie
die Mutter wieder 3 - 4 Umdrehungen. Jetzt muss der Hebel wieder geschlossen
werden. Er muss unter dem Gabelrohr nach unten und nach hinten weg stehen. Wenn
er richtig geschlossen ist, bleibt (Closed) lesbar
stehen. Das Alurohr muss wieder eingehängt werden. Überprüfen Sie
dann die Funktion der Bremse.
Hinterrad:
Drehen Sie die Pedale so, das die Kette auf das kleinste Kettenblatt
und den kleinsten Zahnkranz geschaltet werden kann. Hängen Sie das
gebogene Alurohr der Bremse aus und öffnen die Bremse damit der Reifen
durchpasst. Lösen Sie die beiden Radmuttern soweit, das sie aus dem Rahmen
fallen.
Um
das Hinterrad wieder einsetzen zu können, muss die Kette auf den kleinsten
Zahnkranz von Hand aufgelegt werden. Setzen Sie die Achse in die
Ausfallenden und richten Sie das Hinterrad mittig zwischen den Kettenstreben
und Sattelstreben aus. Ziehen Sie die Radmuttern mit einem Drehmoment von
30 Nm fest. Das Alurohr wird wieder in den Metallbügel eingehängt.
Überprüfen Sie die Bremse.
Montageanleitung für Kettenschaltung
Derailleur Gearing System/Rear Mechanism/Front Mechanism
Die Anleitung ist ein Auszug aus der englischen Bedienungsanleitung des
Herstellers. Bilder und Zeichnungen entnehmen Sie bitte dem Kapitel
"Derailleur Gearing System", "Rear Mechanism", "Front
Mechanism" und dem Shimano-Beiblatt "Einbauanleitung".
Die englischen Bezeichnungen aus der Originalanleitung habe ich, soweit
vorhanden in Klammern übernommen. Wenn dennoch Probleme auftreten sollten, so
können Sie mich unter der angegebenen Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
erreichen. Viel Erfolg!!
Erst einmal
etwas Allgemeines:
Schalthebel
können bis zu 4 Gänge auf einmal schalten. Beim Einstellen der Schaltung
wird aber immer nur ein Gang geschaltet. Es gibt Schaltungen die
unter Last (z.B. bergauf) geschaltet werden können, andere jedoch
muss man ohne Kraft auf den Pedalen schalten. Die Schaltung darf auch nur
beim Treten geschaltet werden, niemals im stand. Es darf auch
niemals über "Kreuz" geschaltet werden, d.h. wenn die Kette
vorne auf dem kleinen Kettenblatt liegt, dürfen hinten nur die ersten 4-5
Zahnkränze (1.- 5.Gang) geschaltet sein. Auf dem vorderen mittleren
Kettenblatt dürfen hinten alle Gänge geschaltet werden. Wenn jedoch die Kette
am Umwerfer schleift, so ist dieser Gang (1. oder letzter Gang) nicht
schaltbar. Mit dem großen Kettenblatt können auch nur die letzten 4-5
Gänge gewählt werden, bei einer 18 Gangschaltung der 6., 5., 4.,und
3., bei 21 Gängen der 7., 6., 5. und 4. und bei 24 Gängen der 8., 7.,
6., 5. und evtl. 4. Gang. Läuft die Kette über "Kreuz", so
verschleißen Zahnkränze, Kettenblätter und Kette deutlich schneller. Für
eine reibungslose Schaltungsfunktion müssen alle kraftübertragenden Teile
geschmiert werden. Iim "Neuzustand" ist die Schaltung schon
geschmiert. Ziehen Sie die Tretkurbeln vor dem justieren der Schaltung fest.
Achtung: Sollte Ihr
Fahrrad auf die Schaltungsseite umfallen, überprüfen Sie das Schaltwerk und das
Schaltauge. Hat es sich verbogen so ist an Fahren/Schalten nicht zu
denken. Das Schaltwerk kann dann beim Schalten in die Speichen
geraten und vom Rahmen abreißen. Eine kostspielige Reparatur
ist dann die Folge.
Hinteres Schaltwerk:
Rear Mechanism
Drehen Sie die Tretkurbel und gleichzeitig drücken sie den rechten
Schalthebel oder drehen am Drehgriff, so dass die Kette auf dem kleinsten
Zahnkranz (letzter Gang) liegt. Überprüfen Sie ob die Schaltzüge alle
richtig in den Rahmenhülsen sitzen. Ziehen Sie am Schaltzug, so wie
in der Abbildung auf Seite 18. Wenn sich die Züge mehr als
4-5mm bewegen lassen, so lösen sie die Klemmschraube am Schaltwerk und
Umwerfer und spannen den Zug nach. Der Zug darf nur 1-2mm Spiel
aufweisen.
Auf der Unterseite oder Rückseite des Schaltwerkes sind zwei Schrauben mit
einem H und L bezeichnet. Schauen Sie von hinten auf die Kette und das
Schaltwerk, ob die Kette gerade vom Zahnkranz runter auf das Schaltwerk läuft. Drehen Sie
nun die Tretkurbel in Fahrtrichtung und hören Sie, ob die Kette kratzende
Geräusche macht. Liegt die Kette nicht gerade, so kann das Schaltwerk mit
der Schraube (H) in die richtige Position gebracht werden. Steht das Schaltwerk
nach außen weg, dann drehen Sie die Schraube (H) so weit rein, bis das
Schaltwerk mit dem Zahnkranz übereinander steht. Ist das Schaltwerk zu weit
innen positioniert, so muss die Schraube (H) rausgedreht werden, aber auch
hier nur so weit, dass die Kette gerade läuft. Drehen Sie jetzt wieder die
Tretkurbel.
Schalten Sie einen Gang runter, um die Kette vom kleinsten auf
den zweiten Zahnkranz zu stellen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die Kette springt auf den dritten Zahnkranz. Am Schaltwerk ist eine schwarze
Einstellschraube (Knurled Knob). Diese drehen Sie eine viertel
Umdrehung rein. Jetzt schalten Sie die Kette wieder auf den kleinen Zahnkranz. Springt
die Kette immer noch auf den dritten Kranz, so wiederholen Sie
diesen Vorgang bis die Kette ohne kratzende Geräusche auf dem zweiten Kranz zum
liegen kommt.
2. Die Kette kommt auf dem zweiten Zahnkranz mit kratzendem Geräusche zum
Liegen. Jetzt die Einstellschraube (Knurled Knob) eine Viertelumdrehung
reindrehen. Wenn die Geräusche mehr werden, die Schraube so weit
wieder rausdrehen, bis die Geräusche weg sind. Drehen Sie die Tretkurbel
wieder und schalten Sie die Kette vorsichtig auf den letzten
Gang. Ist das nicht möglich, dann drehen Sie die Schraube (L) raus bis die
Kette auf dem 1.Gang ohne Streifgeräusche zum liegen kommt. Die Kette darf
nicht über den größten Zahnkranz springen.
Jetzt die Tretkurbel wieder drehen und schalten Sie alle Gänge hinten
durch. Zum Schluss schalten Sie in den ersten Gang. Vorne muss die Kette
auf dem kleinsten Kettenblatt (1. Gang) liegen.
Vorderer Umwerfer:
Front Mechanism
Prüfen Sie erst die Schraube, die den Umwerfer mit der Schelle an den
Rahmen klemmt. Sie muss festgezogen sein. Schauen Sie von oben auf den
Umwerfer, hier finden Sie wieder zwei Schrauben (L+H).
Der
Abstand zwischen Umwerfer und Kette darf nur 0,5mm betragen. Setzen Sie einen
Schraubendreher auf die Schraube (L) und drehen Sie die Schraube rein bis der
Abstand korrekt ist. Drehen Sie jetzt die Tretkurbel in Fahrtrichtung. Sollte
die Kette am Umwerfer schleifen, dann drehen Sie die Schraube (L) wieder eine
Viertelumdrehung raus.
Schalten
Sie nun hinten den mittleren Gang mit dem hinteren Schaltwerk,
anschließend vorne den zweiten Gang. Läuft die Kette ohne zu schleifen, kann
der dritte Gang geschaltet werden.
Schleift
die Kette am Umwerfer, so drehen sie die Einstellschraube am Schalthebel oder
Drehgriff rein oder raus bis die Kette nicht mehr schleift. Jetzt kann der
letzte hintere Gang und vorne der dritte Gang geschaltet werden. Läuft die
Kette nicht auf das große Kettenblatt, dann drehen Sie die Schraube(H) so
weit raus, bis die Kette aufliegt. Immer wieder schalten, schrauben,
schalten, schrauben. Die Kette darf aber nicht vom großen Kettenblatt herunterfallen.
Der Abstand zwischen Kette und dem Umwerfer darf nur 0,5mm betragen. Die Kette darf nicht schleifen.
Bedenken Sie bitte, das eine Schaltung vor dem fahren 100%ig funktionieren muss !!! Die Montage des
Fahrrades liegt in Ihrer Verantwortung. Wenn Ihnen die Montage zu große
Schwierigkeiten bereitet, würde ich die Hilfe eines Fachhändlers vor Ort zu
Rate ziehen. So ist gewährleistet, dass das Fahrrad sicher
und fahrbereit ist.
V-Brake
Braking System/"V"Type brake
Die Anleitung ist ein Auszug aus der englischen Bedienungsanleitung des
Herstellers. Bilder und Zeichnungen entnehmen Sie bitte
dem Kapitel "Braking Systems" und "V Type
Brake". Die englischen Bezeichnungen aus
der Originaanleitung habe ich, soweit vorhanden, in
Klammern übernommen. Wenn dennoch Probleme auftreten sollten, so
können Sie mich unter der angegebenen Telefonnummer und
E-Mail-Adresse erreichen. Viel Erfolg !!
Der rechte Bremshebel ist für die Vorderradbremse und der linke Bremshebel für
die Hinterradbremse. Als erstes muss der Vorderradbremszug montiert werden, der
Zug für die Hinterradbremse ist bereits montiert. Her bedarf es nur der
Einstellung.
Die Einstellschraube im Bremsgriffkörper hat eine Längsnut. Diese muss
mit dem Schlitz im Bremshebelkörper übereinander stehen, so dass man
den Innenbremszug einlegen kann. Dann wird die Kontermutter auf der
Einstellschraube bis zum Schraubenkopf geschraubt. Jetzt kann die Schraube
wieder ganz in den Bremshebelkörper reingedreht werden.
Der Tonnennippel am Ende des Innenbremszugs wird von unten in
den Bremshebel in das vorhandene Loch gesteckt. Durch den Schlitz im Hebel
wird der Innenzug aus dem Bremshebel in die Einstellschraube geführt. Nun wird
die schwarze Außenhülle mit der chromfarbenen Endkappe zuerst auf den Innenzug
geschoben, dann das gebogene Alurohr (Cable Guide Pipe).
Das Alurohr wird mit der Hülse zuerst aufgeschoben, so dass sie sich über
die Außenhülle schiebt. Jetzt wird das Alurohr am rechten Bremskörper im
Metallbügel (Pipe Holder) eingehängt.
Es gibt auch Bremsen ohne Metallbügel, dann wird das Rohr (Cable Guide
Pipe) direkt im rechten Bremskörper eingehängt.
Der Faltenbalg (Protector)
wird, mit dem großen Loch voraus, auf den Bremsinnenzug gefädelt und auf
das Alurohr (Cable Guide Pipe) geschoben.
Die Klemmschraube (Anchor Bolt) oder
Lochschraube (Anchor Bolt) muss 3-4 Umdrehungen gelöst
werden. Jetzt wird der Innenzug auf die Klemmschraube (Anchor Bolt), zwischen Unterlegscheibe
und Bremskörper aufgelegt oder in die Lochschraube (Anchor Bolt) am linken Bremskörper eingeschoben und mit
der Schraube/Mutter geklemmt.
Spannen Sie den Zug nur so weit, dass man die
Bremsbeläge einstellen kann !!!
Die folgende Montageanleitung ist nun auch für die Hinterradbremse, da
Teile und Technik gleich sind und es hier auch einer Einstellung
bedarf:
Die Bremsbeläge müssen beim Bremsen vollflächig an der Felgenflanke anliegen. Sie
haben extra eine gebogene Form. Die Bremsbelagschraube lösen und den Belag
auf der Felge so ausrichten, das die Bremsfläche hinten 1mm zur Felge absteht. Dann
die Schraube wieder mit einem Drehmoment von 8Nm festziehen.
Der Bremsbelag muss hinten 1mm abstehen, damit die
Bremse nicht quietscht !!!
Jetzt kann der Innenbremszug nachgespannt werden. Einfach die
Klemmschraube (Anchor Bolt) oder
Lochschraube (Anchor Bolt) wieder 1-2
Umdrehungen lösen und den Zug nachziehen.
Aber nur so weit, dass die Bremsbeläge jeweils einen Abstand von 2mm zur
Felgenflanke haben.
Wenn Sie jetzt am Bremshebel ziehen, sollten sich beide Bremskörper gleichmäßig
bewegen. Tun sie das nicht, so kann man die Federkraft der Bremskörper einzeln
verstellen. In der Außenseite der Körper sind kleine Schrauben (Spring Tension Adjusters). Liegt z.B.
der linke Bremsbelag an der Felge an, so muss im linken Bremsköper
die Schraube (Spring Tension Adjusters) reingeschraubt werden.
Aber nur ein halbe Umdrehung, dann wieder am Bremshebel ziehen. Schauen Sie,
ob die Körper sich gleichmäßig bewegen. Sollte dies nicht der Fall sein,
wiederholen Sie diesen Vorgang bis es funktioniert.
Wenn die Federkraft bei voll eingeschraubter Schraube (Spring Tension Adjusters) nicht
ausreicht, um die Bremse aufzustellen, dann muss das Alurohr (Cable Guide Pipe) im Metallbügel (Pipe Holder) ausgehangen werden. Jetzt
dreht man die Inbusschraube (5mm), die den Bremskörper auf dem Sockel
hält, 10mm heraus. Nun kann der Bremskörper bis zum Schraubenkopf vom
Sockel gezogen werden.
An dem Sockel sind drei Löcher: Die größte Federkraft wird im
obersten Loch erreicht, die schwächste Kraft gibt es demnach im untersten Loch.
Auf der Rückseite des Bremskörpers steht ein Stück Federdraht heraus,
dieser muss dann in das oberste Loch eingesteckt werden. Jetzt wird
die Inbusschraube mit einem Drehmoment
von 10Nm wieder festgeschraubt.
Jetzt wieder am Bremshebel ziehen! Bewegt sich jetzt wieder nur ein
Bremskörper, so muss die Federkraft wieder über die Schrauben (Spring Tension Adjusters) im
Bremskörper justiert werden. Diesen Vorgang wiederholen bis sich die
Bremskörper gleichmäßig bewegen.
Der überstehende Innenbremszug kann mit einer Kneifzange auf ca. 9cm gekürzt
werden und dann wird die Endkappe (End-cap)
aufgesteckt. Diese wird vorsichtig mit einer Zange gequetscht, damit sie den
Bremszug vor dem Ausfransen schütz. Fertig !!
Bedenken Sie bitte das ein Bremsanlage vor dem Fahren 100% ig funktionieren muss!!! Die Montage
des Fahrrades liegt in Ihrer Verantwortung. Wenn Ihnen die Montage zu
große Schwierigkeiten bereitet, würde ich die Hilfe eines Fachhändlers
vor Ort zu Rate ziehen. So ist gewährleistet, dass das Fahrrad sicher und fahrbereit
ist.
PROMAX mechanische Scheibenbremse (falls eine
Scheibenbremse von ASSESS montiert ist, sehen Sie bitte weiter unten)
Disc Brakes
Die Anleitung ist ein Auszug aus der englischen
Bedienungsanleitung des Herstellers. Bilder und Zeichnungen entnehmen
Sie bitte dem Kapitel "Disc Brakes" und dem Blatt "PROMAX
Mechanical Disc Brake". Die englischen Bezeichnungen habe ich, soweit
vorhanden, in Klammern übernommen. Wenn dennoch Probleme auftreten sollten, so
können Sie mich unter der angegebenen Telefonnummer und E-Mail-Adresse
erreichen. Viel Erfolg !!
Achtung: Scheibenbremsen müssen auf den ersten 100-120 Km
eingebremst werden. Beläge und Scheibe sind nur im eingeschliffenen
Zustand voll funktionsfähig. Tip: Beim
Bergabfahren einfach die Bremse ein bisschen schleifen lassen. Nach dem Bremsen
niemals die Bremsscheibe berühren, sie ist HEISS
!!! Auch im kalten Zustand nicht auf die Scheibe
fassen, da der fettige Fingerabdruck die Bremswirkung verringert !!
Bevor Sie das Vorderrad in die Gabel einsetzen, muss erst der Transportschutz
(Pappe oder Plastik) zwischen den Bremsbelägen entfernt werden. Die
Einstellschraube im Bremshebel muss ganz reingeschraubt sein, damit die
Bremse ganz geöffnet ist.
Jetzt wird das Vorderrad mit der Scheibe vorsichtig zwischen die
Bremsbeläge und gleichzeitig in die Ausfallenden der
Gabel gesetzt. Nun wird der Schnellspanner oder die Radmuttern
festgezogen.
Die Klemmschraube (6 Bolt) im
Bremsarm (4 Brake Arm) mit
einem 5mm Inbusschlüssel anziehen. Ziehen Sie jetzt einmal am Bremshebel, heben
Sie das Fahrrad vorne an und drehen das Vorderrad in Fahrtrichtung. Es muss
frei zwischen den Bremsbelägen (7+8 Brake
Pads) drehen. Wenn die Bremse schleift, halten Sie das
Vorderrad an und drehen die rote Schraube(15 Micro-Adjust Knob) nach rechts. Aber nur eine
viertel Umdrehung, dann wieder am Bremshebel ziehen und das Vorderrad drehen. Schleift
es jetzt immer noch, dann wird der Vorgang mit der roten Schraube (15 Micro-Adjust Knob) so oft
wiederholt bis die Bremse schleiffrei läuft. Fertig !!
Bedenken Sie bitte, dass eine Bremsanlage vor dem Fahren 100%ig funktionieren muss !!! Die Montage des
Fahrrades liegt in Ihrer Verantwortung. Wenn Ihnen die Montage zu große
Schwierigkeiten bereitet, würde ich die Hilfe eines Fachhändlers vor Ort zu Rate
ziehen. So ist gewährleistet, dass das Fahrrad sicher
und fahrbereit ist.
Überprüfen Sie regelmäßig den Verschleiß der Bremsbeläge. Sie dürfen nicht
dünner als 0,5mm sein. Die Beläge müssen dann ausgetauscht werden.
ASSESS mechanische Scheibenbremse
Disc Brakes
Achtung:
Scheibenbremsen müssen auf den ersten 100-120 Km eingebremst werden. Beläge
und Scheibe sind nur im eingeschliffenen Zustand voll funktionsfähig. Tip: Beim Bergabfahren einfach die Bremse ein bisschen
schleifen lassen. Nach dem Bremsen niemals die Bremsscheibe berühren, sie
ist HEISS !!! Auch im kalten Zustand nicht auf die Scheibe fassen, da der fettige
Fingerabdruck die Bremswirkung verringert !!
Lösen Sie den Bremszug unten am Bremssattel. Schrauben Sie die Einstellschraube
am Bremshebel am Lenker ganz rein. Mit der geriffelten Schraube kann der
Bremssattel seitlich bewegt werden. Stellen Sie den Bremssattel so ein, dass
der hintere Bremsbelag die Scheibe leicht berührt. (Hier kann eventuell mit
einem 5mm Inbusschlüssel der hinter Bremskolben eingestellt werden.). Jetzt
wird ein 2.5mm Inbusschlüssel und ein Maulschlüssel (SW 8) benötigt. Auf der
Hebelseite des Bremssattels ist am Drehpunkt des Hebels eine Mutter. Diese
sitzt auf einer Madenschraube. Halten Sie die Madenschraube mit den Inbusschlüssel
fest und lösen Sie die Mutter. (Die Mutter muss nur gelöst werden, nicht ganz
abgeschraubt werden). Drehen Sie jetzt die Madenschraube rein. Damit wird der
Bremskolben Richtung Bremsscheibe bewegt. Stellen Sie den Bremskolben so ein,
dass auch dieser Bremsbelag die Scheibe leicht berührt. Ziehen Sie nun den
Bremszug stramm und befestigen Sie ihn wieder am Bremssattel. Ziehen Sie nun
ein paar mal kräftig am Bremshebel am Lenker. Da sich jetzt der Bowdenzug bzw.
Bremszug gedehnt hat und sich die Bremsbeläge gesetzt haben, kann es sein das
der Vorgang noch einmal wiederholt werden muss. Die Bremse ist nun eingestellt.
Sie muss jetzt nur noch eingefahren bzw. eingebremst werden. Dann hat die Bremsanlage
100% Bremskraft.
Garantie
Warranty
Statement
Stahlrahmen
und Starrgabeln garantieren frei zu sein von Materialdefekten und
haben eine Lebenszeit von ca. 15 Jahren.
Aluminiumrahmen,
BMX-Freestylerahmen und -gabeln, vollgefederte Rahmen, Federgabeln und
alle Komponenten am Fahrrad sind Standard und haben auch die gleiche Garantie
von zwei Jahren bei bestimmungsgemäßem Gebrauch. Ausgenommen sind Reifen, Schläuche, Kette, Brems- und
Schaltzüge und alle Teile, die dem Verschleiß durch Gebrauch unterliegen.
Falls
während der Garantiezeit ein Originalteil oder der Rahmen einen
versteckten Defekt, z.B. Material- oder Herstellungsfehler aufweist, so
wenden Sie sich bitte an den Hersteller.
Transport
und Arbeitsaufwand sind in der Garantiezeit kostenlos. Ist die Garantiezeit
abgelaufen, so werden dem Käufer die Kosten aufgelegt.
Die
Garantiezeit gilt nur für den Erstbesitzer. Sie ist nicht übertragbar und
auch nur für Originalteile des Herstellers. Diese dürfen auch nicht verändert
werden. Ein Originalkaufbeleg muss dem Händler für die Garantieabwicklung
vorgelegt werden.
Die
Garantie deckt kein Vermieten, Leasen oder Wettbewerbe jeglicher
Art sowie Stunts ("Wheelies" und Springen) ab.
Die
oben genannte Garantie ist ein Zusatz zu den gesetzlichen Garantiebestimmungen.
|