Sicherheit
Safety
Ihr Fahrrad ist nur sicher, wenn es geschmiert,
überprüft und richtig justiert ist. Das Fahrrad ist nicht für den Wettkampf, für Stunts,
Trickfahren und Fahren im Gelände konstruiert worden, sondern nur für das
normale Fahrradfahren. Wird das Rad durch Stunts, Trickfahrten, Einsatz
im Wettkampf
oder Geländefahrten beschädigt, so erlischt die Garantie.
Fahrrad-Sicherheitstips
Bicycle Safety Tips
Alle paar Wochen muss ein Check am Fahrrad durchgeführt werden. Hier ein paar Punkte.
Es liegt in Ihren Händen, dass das Fahrrad sicher und fahrbereit montiert
ist.
Sollte etwas an Ihrem Rad lose sein, quietschen oder klappern benutzen Sie es nicht weiter,
klären Sie woher es kommt, und behen Sie
den Schaden. Eine weitere Nutzung kann zu Schäden am Rad
führen die evtl. mit wenig Aufwand
hätten vermieden werden können.
Hinweise zur Fahrsicherheit
Safe Riding Tips
Bei Regen und Schnee gilt es, vorsichtig zu fahren. Wenn die Felge
nass ist, bildet
Achten
Sie darauf, dass Ihr Fahrrad zum Fahren im Dunkeln mit einem Frontreflektor
(weiß),
Damit Ihr Fahrrad einwandfrei funktioniert, dürfen bewegliche Teile nicht
verschmutzt sein.
Benutzen Sie
zum Säubern der Aluminium-, Chrom- und
Achten Sie darauf, dass das Fahrrad immer gut geölt und gefettet ist. Das
Fetten von Kugellagern erfordert Spezialwerkzeug und Fachkenntnisse. Eine
Wartung durch einen Fachhändler ist in diesem Falle daher besser. Die
Kugellager sollten mindestens einmal im Jahr gefettet werden. Bei Fahrten im
Regen oder Matsch auch öfter.
Warnung: Es darf kein Öl oder Fett auf die
Felgen, Bremsbeläge und Reifen gelangen.
Ihre Kette muss immer geölt sein. Wenn die Kette nicht gleichmäßig läuft,
kann sie ein steifes Kettenglied haben. Nehmen Sie die Kette so in die Hände,
dass das Kettenglied in der Mitte zwischen Ihren Händen ist. Bewegen Sie jetzt
die Kette gegen die Rollrichtung hin und her, bis das sich das steife
Kettenglied wieder löst.
Achtung: Lassen Sie Ihr Fahrrad nicht unbeaufsichtigt und
ungesichert stehen.
Jedes
Jahr werden tausende Fahrräder gestohlen, von denen der größte Teil nie
wieder aufgefunden wird.
Benutzen
sie ein starkes Schloss, z.B. eine schwere Eisenkette oder ein
Bügelschloss und sichern Sie das Rad immer an einem festen Objekt (Baum,
Pfeiler, Fahrradständer, etc.). Nehmen Sie alle schnell abnehmbaren
Teile (Sattel mit Sattelstütze, Tacho, etc.) vom Rad, ziehen Sie das
Schloss durch den Rahmen, das Vorder- und das Hinterrad.
Jedes
Fahrrad hat eine individuelle Rahmennummer. Diese ist an mehreren Punkten am
Rahmen zu finden, unter dem Tretlager, am Sattelrohr, an Steuerrohr oder
Hinterbaustrebe.
Bitte notieren Sie die Rahmennummer gleich
nach Erhalt des Rades, ansonsten gibt es keine Möglichkeit diese zu erfahren!!!
Ein Fahrrad kann man auch bei der Polizei registrieren lassen.
Die folgenden Angaben sind allgemein - sollten auf den Bauteilen oder in
den mitgelieferten Unterlagen abweichende Daten sein, so sind diese zu
beachten!!
1
Sattelstützenklemmschraube (Seat Pin)
17 Nm
2 Sattelklemmschraube
(Saddle Clamp Bolt)
20
Nm
3 Umwerfer
Zugklemmschraube (Front Derailleur Cable Fixing Bolt)
5 - 7 Nm
4 Umwerfer Rahmenklemmschraube (Front Derailleur Clamp Bolt) 5 - 7 Nm
5 Vorbauschraube
Standartvorbau (Stem Expander Bolt)
20
Nm
6 A-Head Vorbau
10
Nm
7 Lenkerklemmschraube(Stem
Binder Bolt)
10
Nm
8
Reflektorschraube (Front and Rear Rear Mounting Bracket
3
Nm
9
Bremse Innenzugklemmschraube(Front and Rear Brake Cable Fixing Bolt) 6 - 8 Nm
10 Cantileversockelschraube
(Front and Rear Brake Fixing bolt)
5
- 7 Nm
11 Radmutter (Front Axle Nut)
30
Nm/5 Nm
12 Pedale
40
Nm
13 Tretlagerschrauben (Front
Chainwheel Fixing Bolt
35-50Nm
14 Radmutter/Schnellspanner (Rear Axle
Nut/QR Axle)
30
Nm/5 Nm
Den richtigen Drehmoment kann man nur
mit einem Drehmomentschlüssel feststellen !!
Sattelkloben: Hier wird der Sattel mit
einer 13 mm Mutter geklemmt. Zum Verstellen des Sattels einfach die Mutter
lösen und den Sattel in die richtige Position bringen. Jetzt wird die Mutter
mit einem Drehmoment von 20 Nm festgezogen. Dazu benötigt man einen12, 13 oder
14 Maulschlüssel.
Es gibt zwei Vorbauvarianten:
Ahead: Hier wird der Vorbau mit ein oder
zwei seitlichen Schrauben (Clamp Bolts) auf
dem Gabelschaft geklemmt. Der Ahead-Vorbau ist nicht in der Höhe
verstellbar. Er kann gegen einen anderen, der steiler, länger oder kürzer
ist, ausgetauscht werden. Mit der Schraube in der Mitte der Ahead-Kappe wird
vorher der Steuersatz eingestellt. Richten Sie den Vorbau nach dem Vorderrad
aus, dann ziehen Sie die seitlichen Schrauben (Clamp Bolts) fest.
Lenker: Der Lenker wird meistens mit vier Schrauben befestigt,diese sollte über
Kreuz angezogen werden.Außerdem ist darauf zu achten das das Spaltmaß vor und
hinter dem Lenker gleich ist.Ansonsten kann es zu verspannungen im Vorbau
kommen, wodurch evtl. Schrauben ausreißen können.
Lenkerstellung: Der Lenker sollte von der Seite gesehen in einer Flucht mit der
Gabel stehen. Die Bremshebel sollten in einer Flucht mit dem unterarm sein,
wenn der Fahrer sich in Fahrposition befindet. Das ist in der Regel stehend
,von daher sollten die Bremshebel recht weit nach unten gedreht werden.
Steuersatz
Standard: Um den
Steuersatz einzustellen, benötigen Sie zwei Gabelschlüssel mit einer
Schlüsselweite von je 32 oder 36 mm: Einen, um die Kontermutter zu lösen und
den anderen für die Lagerschale. Legen Sie die Schlüssel auf die Kontermutter
und Lagerschale, die Teile sind gegeneinander gekontert. Lösen Sie die
Kontermutter und drehen sie 2 - 3 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn. Ziehen
Sie jetzt an der Vorderradbremse und wackeln Sie das Fahrrad vor und zurück. Wenn
jetzt die Gabel knackende Geräusche macht, drehen Sie die Lagerschale im
Uhrzeigersinn nach rechts bis die Geräusche weniger werden. Halten Sie die
Lagerschale mit dem Schlüssel und drehen die Kontermutter wieder fest. Ziehen
Sie jetzt wieder an der Vorderradbremse und prüfen noch einmal ob die Geräusche
weg sind. Heben Sie das Fahrrad vorne an und bewegen Sie den Lenker hin und
her. Das Lager darf nicht knacken, kratzen und hacken. Fertig!!
A-Head-Set: Um den
Steuersatz einzustellen, muss der Vorbau gelöst werden: Die eine oder zwei
seitlichen Schrauben lösen. Jetzt auf die Inbus- oder Sechskantschraube auf der
Kappe einen passenden Schlüssel stecken oder legen, die Vorderradbremse ziehen
und das Fahrrad vor- und zurück wackeln. Dabei die Schraube so lange im
Uhrzeigersinn drehen bis die knackenden Geräusche und das Lagerspiel fort sind.
Jetzt den Vorbau wieder zum Vorderrad ausrichten und die ein oder zwei
seitlichen Schrauben festziehen. Noch mal die Vorderradbremse ziehen und
wackeln, kein Geräusch, fertig!!!
Vorderrad: Hängen Sie das gebogene
Alurohr aus dem Metallbügel der Bremse aus und öffnen Sie die Bremse, so
dass der Reifen hindurchpasst. Lösen Sie die beiden Achsmuttern soweit bis das
Rad aus der Gabel fällt.
Setzen
Sie die Achse in die Ausfall-Enden der Gabel und ziehen Sie die Muttern wieder
an. Das Alurohr muss wieder eingehängt werden. Überprüfen Sie dann
die Funktion der Bremse.
Hinterrad:
Hängen Sie das gebogene Alurohr der Bremse aus und öffnen Sie die Bremse
so, dass der Reifen durchpasst. Lösen Sie die beiden Radmuttern soweit,
dass sie aus dem Rahmen fallen.
Um
das Hinterrad wieder einsetzen zu können, muss die Kette auf den Zahnkranz von
Hand aufgelegt werden. Setzen Sie die Achse in die Ausfall-Enden und
richten Sie das Hinterrad mittig zwischen den Kettenstreben und Sattelstreben
aus. Ziehen Sie die Radmuttern mit einem Drehmoment von 30 Nm fest. Das
Alurohr wird wieder in den Metallbügel eingehängt. Überprüfen Sie anschließend
die Bremse.
Die Anleitung ist ein Auszug aus der
englischen Bedienungsanleitung des Herstellers. Bilder und Zeichnungen
entnehmen Sie bitte dem Kapitel "Braking Systems", "V Type
Brake" und dem Blatt "Rotor Cable Installation &
Adjustment". Die englischen Bezeichnungen aus der Originalanleitung habe
ich, soweit vorhanden, in Klammern übernommen. Wenn dennoch Probleme auftreten
sollten, so können Sie mich unter der angegebenen Telefonnummer und
E-Mail-Adresse erreichen. Viel Erfolg!!
Der rechte Bremshebel ist für die Vorderradbremse und der linke Bremshebel für
die Hinterradbremse. Um den Vorderradbremszug montieren zu können, darf das
Vorderrad nicht montiert sein.
Die Einstellschraube im Bremshebel hat eine Längsnut. Diese muss mit dem
Schlitz im Bremshebelkörper übereinander stehen, so dass man den Innenbremszug
einlegen kann. Dann wird die Kontermutter auf der Einstellschraube bis zum
Schraubenkopf geschraubt. Jetzt wird die Schraube wieder ganz in den
Bremshebelkörper reingedreht.
Auf der rechten Rückseite der Gabel ist eine Öse angelötet, durch diese Öse
wird nun der Zug von oben nach unten durchgeführt. Das gebogene Alurohr (Cable Guide
Pipe) wird mit der Hülse zuerst aufgeschoben, so das sie sich über
die schwarze Außenhülle schiebt. Jetzt wird das Alurohr am rechten Bremskörper
im Metallbügel (Pipe Holder)
eingehängt. Es gibt auch Bremsen ohne Metallbügel, in diesem Fall wird das Rohr
(Cable Guide Pipe) direkt im
rechten Bremskörper eingehängt. Der Faltenbalg (Protector) wird, mit dem großen Loch voraus, auf den
Bremsinnenzug gefädelt und auf das Alurohr (Cable
Guide Pipe)
aufgeschoben. Die Klemmschraube (Anchor
Bolt) oder Lochschraube (Anchor
Bolt) muss 3-4 Umdrehungen gelöst werden. Jetzt wird der Innenzug
auf die Klemmschraube (Anchor Bolt), zwischen Unterlegscheibe und
Bremskörper aufgelegt oder in die Lochschraube (Anchor Bolt) am linken Bremskörper eingeschoben und mit der
Schraube/Mutter geklemmt.
Spannen Sie den Zug nur soweit, dass man die
Bremsbeläge einstellen kann !!!
Jetzt wird der Hinterradbremszug am Lenker montiert. Der Tonnennippel wird
genau so in den Bremshebel eingebaut wie der Vorderradzug. Am
Kabelverteiler (Cable Splitter) ist
ein langer (Upper Cable/Long Casing)
und kurzer (Upper Cable/ Short Casing) montiert. Der
kürzere Bremszug (Short Casing)
wird auf der linken Seite in die Rotorplatte (Upper Plate) eingeschraubt, das lange Stück danach in das
rechte Loch der Rotorplatte (Upper Plate).
Die Kontermuttern (Locknut) auf
den Einstellschrauben (Adjusting Barrel)
müssen bis zum Schraubenkopf geschraubt sein, so dass alle Schrauben (Adjusting Barrel) gleichmäßig an der Rotorplatte
(Upper Plate) anliegen.
Die runden Zugnippel (Football Ends)
werden in das Oberteil der Lagerplatte (Bearing)
in die Schlitze eingehängt. Das Ober- und Unterteil der Lagerplatte (Bearing) lassen sich gegeneinander
drehen, so dass die Schlitze genau unter den Einstellschrauben (Adjusting
Barrell) justiert werden.
Der untere hintere Bremszug (Lower Cable)
ist bereits vormontiert, es müssen evtl. die runden Zugnippel (Football Ends) in die untere Lagerplatte (Bearing) eingehängt werden.
Die folgende Montageanleitung ist nun für beide Bremsen, da die Teile und
Technik gleich sind und es hier einer Einstellung bedarf:
Die Bremsbeläge müssen beim Bremsen vollflächig anliegen, sie haben eine
gebogene Form. Die Bremsbelagschraube lösen und den Bremsbelag auf der Felge so
ausrichten, dass die Bremsfläche hinten 1mm zur Felge absteht. Dann die
Schraube wieder mit einem Drehmoment von 8Nm festziehen.
Der Bremsbelag muss hinten 1mm abstehen, damit die
Bremse nicht quietscht!!!
Jetzt kann der Innenbremszug nachgespannt werden. Einfach die Klemmschraube (Anchor Bolt) oder Lochschraube (Anchor Bolt) wieder 1-2 Umdrehungen lösen
und den Zug nachziehen.
Aber nur soweit, dass die Bremsbeläge jeweils einen Abstand von 2mm zur
Felgenflanke haben.
Wenn Sie jetzt am Bremshebel ziehen, sollten sich beide Bremskörper gleichmäßig
bewegen. Tun sie das nicht, so kann man die Federkraft der Bremskörper einzeln
verstellen. In der Außenseite der Körper sind kleine Schrauben (Spring Tension Adjusters). Liegt z.B. der
linke Bremsbelag an der Felge an, so muss im linken Bremskörper die Schraube (Spring Tension Adjusters) reingeschraubt werden. Aber
nur eine halbe Umdrehung, dann wieder am Bremshebel ziehen und schauen, ob die
Körper sich gleichmäßig bewegen. Wenn nicht: Einfach diesen Vorgang wiederholen
bis es funktioniert.
Wenn die Federkraft bei voll eingeschraubter Schraube(Sprimg Tension Adjusters) nicht
ausreicht, um die Bremse aufzustellen, dann muss das Alurohr (Cable Guide Pipe) im Metallbügel (Pipe Holder) ausgehängt werden. Jetzt
dreht man die Inbusschraube (SW 5mm), die den Bremskörper auf dem Sockel hält,
10mm heraus.
Nun kann der Bremskörper bis zum Schraubenkopf vom Sockel gezogen werden.
An dem Sockel sind drei Löcher, die größte Federkraft wird im obersten Loch
erreicht, die schwächste demnach im untersten Loch. Auf der Rückseite des
Bremskörpers steht ein Stück Federdraht heraus. Dieser muss dann in das oberste
Loch eingesteckt werden. Jetzt wird die Inbusschraube mit einem Drehmoment von
10Nm wieder festgeschraubt.
Jetzt wieder am Bremshebel ziehen. Bewegt sich wieder nur ein Bremskörper, so
muss die Federkraft wieder über die Schrauben (Spring Tension Adjusters) im Bremskörper justiert werden. Diesen
Vorgang wiederholen bis die Bremskörper sich gleichmäßig bewegen.
Der überstehende Innenbremszug kann mit einer Kneifzange auf ca. 9 cm gekürzt
werden, dann wird die Endkappe (End-cap)
aufgesteckt. Diese wird vorsichtig mit einer Zange gequetscht, so dass sie den
Bremszug vor dem Ausfransen schützt. Fertig !!
U-Brake am BMX-Rad
VorderradbremsePegs (Axlepegs)
Bei den Pegs ist es wichtig vor der Montage
die Achsmuttern zu entfernen. Die Pegs müssen direkt auf dem Rahmen liegen, da
ansonsten die Achse verbogen werden kann. Die Achsmutter sollte anschließend im
Peg auf die Achse geschraubt werden um dieses zu kontern und evtl. das Lösen durch
Tricks oder Grinds zu verhindern. (Achtung!! Schäden durch
solche Tricks sind von der Garantie ausgenommen.)
Wir geben auf unsere Räder die gesetzliche Garantie
von 2 Jahren. (Achtung !! Die von uns vertriebenen Marken KONA/KROSS/MONGOOSE/KELLYS
haben eine erweiterte Garantie!)
Die Gewährleistung deckt kein Vermieten, Leasen, Wettbewerbe jeglicher Art sowie
Stunts/Tricks ("Wheelies";"Bunnys") und Springen mit
dem Rad ab.